„WISSENSCHAFT UND DEMOKRATIE GEHÖREN ZUSAMMEN“

weltweit Vattenfall bezieht Stellung für Wissen und Wissenschaft.

Faktenbasiertes Wissen sollte der gesellschaftlichen Entwicklung zugrunde liegen, nicht Ansichten und Meinungen. Das ist die wesentliche Botschaft des Aufrufs, der weltweit am Samstag, dem 22. April, verkündet werden wird, wenn zehntausende Menschen in mehr als 400 Städten bei den Kundgebungen des „March for Science“ auf die Straße gehen. Diese Initiative ist parteipolitisch und religiös unabhängig und hat ihren Ursprung in den USA, wo Wissenschaftler und die Allgemeinheit die Bedeutung der Wissenschaft hervorheben wollen.

Vattenfall unterstützt den Marsch und ist auch Unterzeichner einer Kolumne, die am Samstag, dem 22. April und auf den Zusammenhang zwischen Wissenschaft und Demokratie hinweisen wird. Die Kolumne warnt vor den Gefahren, die entstehen, wenn subjektive Ansichten und objektive Tatsachen in der öffentlichen Debatte auf dieselbe Stufe gestellt werden, was dazu führt, dass Entscheidungen auf der Grundlage bloßer Meinungen anstatt evidenzbasierten Wissens getroffen werden.

„Es ist wichtig, dass die Gesellschaft die Wissenschaft unterstützt und wissenschaftlichen Rat annimmt – beispielsweise wie wir mit unserer Erde umgehen sollen, der einzigen, die wir haben – insbesondere in dieser Zeit ‚alternativer Fakten‘“, sagt Karl Bergman, Head of Research & Development bei Vattenfall.

Er erinnert daran, dass die Wissenschaft ein wichtiger Teil der Entwicklung unserer Welt ist und damit uns alle angeht.

„Es geht vorwärts mit der Welt: Wir leben länger, die Bevölkerung der Erde hat es insgesamt gesehen besser, neue Technik schafft neue Möglichkeiten. Das gilt für alle Bereiche der Wissenschaft: Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Sozialwissenschaften, Technik, Medizin, Geisteswissenschaften und Mathematik, bei denen neues Wissen zu Fortschritt führt. Das ist uns wohl selten bewusst, wenn wir uns z. B. über unsere Smartphones beugen, die ja auch auf Wissen beruhen“, sagt Karl Bergman.

Der Klimawandel führt zu Engagement
Für Vattenfall ist der Klimawandel eine wichtige Frage, und Karl Bergman beunruhigt es, dass wissenschaftliche Belege für den Zusammenhang zwischen Kohlendioxidemissionen und Treibhauseffekt nicht ernst genommen werden.

„Wir sind genauso über den Klimawandel besorgt wie die meisten Menschen. Wir sehen unter anderem eine große Gefahr darin, dass die USA erwägen, sich ihren auf der Klimakonferenz in Marrakesch eingegangenen Umweltverpflichtungen zu entziehen. Diese Besorgnis wird dadurch noch gesteigert, dass Präsident Trump einen Klimaskeptiker zum Leiter der amerikanischen Naturschutzbehörde ernannt hat“, sagt Karl Bergman.

In Schweden sind unter anderem in Stockholm, Göteborg und Uppsala Demonstrationen geplant.

In Deutschland wird unter anderem in Berlin, Hamburg und München demonstriert, in Großbritannien unter anderem in London, Edinburgh und Cardiff, in den Niederlanden in Amsterdam und Maastricht, in Dänemark in Århus und in Finnland in Helsinki.

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