VATTENFALL ERZIELT GUTES ERGEBNIS IM ERSTEN HALBJAHR

Vattenfall group Ein solides Ergebnis, anhaltendes Kundenwachstum und der verstärkte Blick auf Operational Excellence – all das zeigt in die richtige Richtung, wie die Zahlen des ersten Halbjahres beweisen.

Vattenfall hat seine Sache in diesem Jahr bisher gut gemacht und alles weist darauf hin, dass der positive Trend auch weiterhin anhalten wird.

Für das erste Halbjahr kann ein bereinigtes Betriebsergebnis von rund 13,2 Milliarden SEK ausgewiesen werden; im Vorjahresvergleich waren es 12,0 Milliarden SEK. Gleichzeitig konnten mehr als 100 000 Kunden dazugewonnen und mehrere Schritte unternommen werden, die dem Ziel von Vattenfall dienen, zu einem klimafreundlicheren Leben beizutragen und innerhalb einer Generation auf eine Energieversorgung ohne fossile Quellen umzustellen. Ein Beispiel: Im zweiten Quartal wurden die Windkraftkapazitäten um 280 Megawatt erweitert und neue spannende Kooperationen gestartet, um die Branche bei ihrer Entwicklung hin zur Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu unterstützen. Darüber hinaus hat Vattenfall Partnerschaften mit Accenture und Capgemini vereinbart, um die Performance zu verbessern und Teile der Dienstleistungen des Unternehmens zu modernisieren. Durch das Outsourcing wird ebenfalls ein Beitrag zu den Kostensenkungen geleistet.

Keine Zeit, um auszuruhen
Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, dass alle Probleme jetzt aus dem Weg geräumt sind. CEO Magnus Hall sagt dazu Folgendes:

„Natürlich denke ich, dass die Lage jetzt viel besser aussieht, aber wir haben keine Zeit, um uns auszuruhen. Im Gegenteil, wir müssen uns in bestimmten Bereichen noch mehr anstrengen, denn: unser Ergebnis und die Finanzen sind jetzt stabiler, und das ist doch eine gute Grundlage für uns, um weiterzugehen.“

Wichtige Veränderungen
Das vergangene Jahres war für Vattenfall von bedeutenden Veränderungen geprägt: Der Verkauf des Braunkohlegeschäfts war die mit Abstand wichtigste war, aber auch die Einigung in Deutschland hinsichtlich des Nuklearfonds sowie das schwedische Energieabkommen zählen dazu. Jetzt machen sich diese Veränderungen auch in den Geschäftszahlen bemerkbar.

„Unser Finanzsituation ist jetzt stabiler. Das wurde auch von den Ratingagenturen gewürdigt, die ihre Prognose von negativ auf stabil geändert haben“, sagt Stefan Dohler, Vattenfalls CFO. „Damit dieser positive Trend Bestand hat, müssen wir – neben der konsequenten Fokussierung auf unseren laufenden Kosten –unsere Investitionen sehr sorgfältig auswählen.“

„Wir sind nach wie vor in erheblichem Maße vom Börsenstrompreis abhängig, und dieser kann immer noch weiter sinken. Wir befinden uns also nicht in einer echten „finanziellen Komfortzone“, aber unsere Zukunft liegt nun zu großen Teilen in unseren eigenen Händen“, erklärt er.

Neue Marktbereiche
In den vergangenen sechs Monaten hat sich einiges getan. Vattenfall ist jetzt zum Beispiel im britischen Endkundenmarkt aktiv und hat darüber hinaus mehrere wichtige Branchenpartnerschaften geschlossen, in deren Rahmen der Umstieg von fossilen Brennstoffen auf Strom erfolgen soll, unter anderem mit Cementa, einem großen schwedischen Zementhersteller.

 „Es interessant zu sehen, dass die Elektrifizierung eine Lösung für Klimafragen sein kann. Vattenfall ist hier sehr aktiv, vor allem in den Bereichen Wärme und Transporte und unterstützt die Branche dabei, klimafreundlicher zu werden. Wir sehen vor uns jetzt eine Phase mit neuen Wachstumschancen, aber wir müssen viel aktiver sein, sowohl hinsichtlich Wachstum als auch mit Blick auf unsere Kosten und Effizienz“, sagt Magnus Hall.

Wenn Vattenfall die positive Entwicklung des ersten Halbjahres fortsetzt, besteht die Möglichkeit, dass das Unternehmen für das Gesamtjahr ein positives Ergebnis ausweisen können wird – das erste Mal seit mehreren Jahren.

„Das ist wichtig für uns, um dem Eigentümer eine Dividende zahlen zu können, was wir schon seit vielen Jahren nicht mehr getan haben. Danach jedoch müssen wir die Kosten niedrig halten, während wir gleichzeitig nach neuen Möglichkeiten Ausschau halten“, so Magnus Hall.

Lesen Sie den Zwischenbericht


Webcast von der Pressekonferenz

Geschäftliche Highlights, Januar-Juni 2017

  • Mehr als 110 000 Neukunden
  • Verstärkte Präsenz in Großbritannien durch die Übernahme von iSupplyEnergy
  • Wachstum bei erneuerbaren Energien: Die Windparks Pen y Cymoedd (228 MW) und Ray (54 MW) sind jetzt voll einsatzbereit und die Investitionsentscheidung für Slufterdam (29 MW) ist getroffen
  • Weitere Schritte auf dem Weg, innerhalb einer Generation zu einem fossilfreien Unternehmen zu werden: Partnerschaften in Schweden für fossilfreie industrielle Prozesse, Abkehr von der Braunkohle in Berlin und Investitionsentscheidungen zugunsten einer klimafreundlichen Wärmeerzeugung
  • Einigung mit der deutschen Regierung hinsichtlich der Kernenergierückstellungen
  • Anhaltender Schwerpunkt auf Operational Excellence und Kostensenkungen durch neue Outsourcing-Service-Partnerschaften

Finanzielle Entwicklung, Januar-Juni 2017

  • Der Umsatz gingen um 3 Prozent auf 69 413 Millionen SEK zurück (71 666)
  • Das bereinigte Betriebsergebnis konnte auf 13 197 Mio. SEK gesteigert werden (12 001)
  • Der Gewinn im Berichtszeitraum betrug 5901 Mio. SEK (1002).

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