STROMPRODUKTION UND WÄRMEERZEUGUNG VON VATTENFALL ALS UMWELTFREUNDLICH ZERTIFIZIERT

Vattenfall Fast 100 Prozent der Anlagen von Vattenfall zur Stromproduktion und Wärmeerzeugung sind mit zertifizierten Umweltmanagementsystemen ausgestattet. Das vernessert das Umweltengagement.

Von 2012 bis 2016 erhöhte sich die Zahl der von Umweltmanagementsystemen abgedeckten Anlagen zur Stromproduktion und Wärmeerzeugung um 53 beziehungsweise 69 Prozent. Das hat dazu geführt, dass Anfang 2017 99,7 Prozent der Anlagen von Vattenfall zur Stromproduktion und 97,9 Prozent der Anlagen zur Wärmeerzeugung über ein offizielles Zertifikat zur Dokumentation ihres Umweltengagements verfügten. 

Langfristig werden damit Umweltrisiken verringert und Umweltbelastung durch Vattenfall gesenkt.

„Das Executive Group Management machte 2014 mit der Verpflichtung bis  2016 alle Anlagen des Unternehmens zur Stromproduktion und Wärmeerzeugung mit zertifizierten Umweltmanagementsystemen zu versehen, einen gewagten Schritt . Im Jahr 2012 deckte eine Überprüfung auf, dass einige Teile des Unternehmens bereits von zertifizierten Umweltmanagementsystemen abgedeckt wurden und andere Teile nicht. Es ist daher eine große Leistung, dass wir seitdem eine Abdeckung von fast 100 Prozent bei allen Anlagen zur Stromproduktion und Wärmeerzeugung erreicht haben. Das liegt nicht zuletzt an den vielen Kollegen in den Anlagen zur Stromproduktion und Wärmeerzeugung, die sich bei der Implementierung sehr engagieren“, sagt Helle Herk-Hansen, Head of Environment von Vattenfall.

Warum ein Umweltmanagementsystem?
Ein Umweltmanagementsystem besteht aus einer Reihe von Richtlinien und Verfahren. Diese bieten dafür Gewähr, dass das Unternehmen umweltverantwortlicher handelt, sich seiner Verpflichtungen bewusst ist und sie ständig verbessert. Es sorgt für eine bessere Kontrolle der Lagerung, Verwendung und Entsorgung von Material, Ressourcen und Chemikalien. Klare Prozesse machen die Arbeit effizienter und strukturierter. Sie können zum Beispiel dazu beitragen, das unbeabsichtigte Austreten von Öl und anderen Chemikalien zu verhindern, das – neben der nachteiligen Wirkung auf die Umwelt – zu erheblichen Kosten führen kann.

„Das System, das im Management fest verankert sein muss, gewährleistet, dass wir stets die geltende Gesetzgebung einhalten und die aktuellen Verpflichtungen erfüllen, aber auch, dass wir uns durch das Setzen von Zielen zu Umweltverbesserungen anspornen“, sagt Herk-Hansen.

Vattenfall hat sich dazu entschieden, seine Umweltmanagementsysteme nach ISO 14001 zertifizieren und von externen, zertifizierten Prüfern verifizieren zu lassen. Dritten erhalten Zugang zu den Anlagen, um das Umweltengagement zu überprüfen. Den Prüfern steht es frei, was sie überprüfen wollen und welche Dokumentationen sie einsehen möchten.

„Leicht kann man einen Tunnelblick bekommen, wenn man über mehrere Jahre hinweg Tag für Tag mit denselben Bereichen arbeitet. Unverbrauchte, erfahrene externe Augen stellen in Frage wie gearbeitet wird. Sie zeigen potenzielle Bereiche für Verbesserungen aufund  führen so zu umweltverantwortlicherem Handeln  . Wenn wir erlauben, dass Dritte das Unternehmen genau untersuchen, verleiht das unserer Arbeit Seriosität und Glaubwürdigkeit“, erklärt Herk-Hansen.

Zunehmende Nachfrage von Kunden und Behörden nach zertifizierter Dokumentation
Die Bedeutung von Glaubwürdigkeit nimmt in dem Maß zu, in dem das Engagement für die Umwelt für das Geschäft immer wesentlicher wird, und ein gutes Umweltmanagementsystem kann im Wettbewerb ein wichtiges Mittel darstellen.

„Wir erleben es, dass eine zunehmende Zahl von Kunden, Investoren und Geschäftspartnern eine Dokumentation unseres umweltverantwortlichen Handelns im Zusammenhang mit Geschäftsabschlüssen und Partnerschaften verlangen. Internationale Marktforschungs- und Bewertungsinstitute, die Investoren und Kunden unterstützen, schauen sich unsere Maßnahmen für Umwelt und Soziales an. Für sie erhöht eine ISO14001-Zertifizierung genauso wie für Behörden das Vertrauen und die Glaubwürdigkeit und erleichtert den Zugang zu Dokumentationen“, erklärt Herk-Hansen.

„Ich freue mich über all die Anstrengungen, die gemacht werden, um dieses gemeinsame Ziel zu erreichen. Das Umweltengagement  von Vattenfall wird von diesen Anstrengungen profitieren, aber sie werden auch die Art und Weise verbessern, in der wir von unseren wichtigsten Stakeholdern wahrgenommen werden. In allen Teilen unserer Geschäftstätigkeit wird weiter an Verbesserungen gearbeitet. Wir bemühen uns bei der Setzung langfristiger Ziele besser zu werden, so dass Vattenfall die Umweltbelastung je kWh verringern und die vielen guten Dinge vorweisen kann, die das Unternehmen für die Umwelt leistet“, sagt sie.

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