DAS NORFOLK-DUO FASST DIE WINDENERGIEZIELE VON VATTENFALL INS AUGE

England Vattenfall hat ein dreijähriges Genehmigungsverfahren für den Offshore-Windpark Norfolk Boreas eröffnet. Der Windpark hat eine Kapazität von 1,8 GW und ist das Schwesterprojekt zu Norfolk Vanguard.

Vor weniger als einem Jahr hat Norfolk Vanguard, ebenfalls mit einer Kapazität von 1,8 GW, dasselbe Genehmigungsverfahren begonnen. Nun ist Boreas an der Reihe.

Graham Davey, Projektmanager für Norfolk Boreas, freut sich sehr über das Potential, mit dem Norfolk Boreas zu Vattenfalls Ambitionen in Sachen Windenergie beiträgt und die Klimaneutralität bis 2050 vorantreibt.

„Vattenfalls Norfolk Boreas ist der zweitgrößte Windpark, den wir vor der Küste von Ost-England aufbauen. Wir glauben, dass dieses Projekt zusammen mit Vanguard einen langfristigen Beitrag zur Wirtschaft der Region beiträgt sowie saubere, wettbewerbsfähige Energie für die britischen Kunden erzeugen kann.“

„Norfolk Boreas könnte zu dem Projekt werden, das Vattenfall an das Ziel führt, bis 2025 eine Kapazität von 7 GW zu erzeugen“, erläutert Davey.

Keine einfache Aufgabe
Der erfahrene Windkraftentwickler aus Penzance weiß genau, dass er vor einer großen Herausforderung steht: „Um Mitte des nächsten Jahrzehnts mit Norfolk Boreas Energie zu erzeugen, bedarf es einer großen Anstrengung von Vattenfall. Das Entwicklungsteam und ich haben die Aufgabe, einen rundum gut konzipierten Windpark an das Team für die Umsetzung bei BA Wind zu übergeben. Das Genehmigungsverfahren ist eine bedeutsame Aufgabe, die auch Risiken birgt. Einen Offshore-Windparks in der Nordsee sicher und mitAkzeptanz der lokalen Bevölkerung sicher zu bauen und dabei im Termin- und Kostenplan zu bleiben,ist, wie wir wissen,  keine einfache Aufgabe. Jedoch ist Vattenfall weltweit bei wettbewerbsfähigen Offshore-Windparks führend und wenn das jemand schafft, dann wir.“

Während Norfolk Boreas das Genehmigungsverfahren mit dem Ziel eines Beschlusses vom britischen Minister für Energie und Klimawandel für 2020 angeht, denkt Norfolk Vanguard an einen Beschluss für 2019.

Auch an Land ein großes Projekt
Das endgültige Design von Norfolk Vanguard rückt immer näher. Ruari Lean, Projektmanager bei Norfolk Vanguard, freut sich darauf, mit der lokalen Bevölkerung über die neusten Gedanken von Vattenfall zu diesem Projekt ins Gespräch zu kommen, einschließlich Ideen zu einer Nutzung desselben Korridors für die Übertragungskabel an Land.

„Wir entwickeln nicht nur den 1,8-GW-Offshore-Windpark, 47km vor der Küste Norfolks , sondern auch eineeine Onshore-Infrastruktur zur Weiterleitung der Elektrizität an das  das 60km inlands liegende Umspannwerk.. Dabei geht es um eine große Energieinfrastruktur – an Land und auf der See.

„Als nächsten Schritt  geplanen wir gegen Ende des Monats auf die Bevölkerung zuzugehen, um über die neusten Ideen zur Suche nach einem potenziellen Gebiet für die Onshore-Arbeiten und die möglichen umwelttechnischen, sozialen und wirtschaftlichen Auswirkungen des gesamten Projekts zu reden. Wir erwarten gute Gespräche. Es werden mit Sicherheit Sorgen angeführt, jedoch ist Vattenfall engagiert zuzuhören. Und diese Offenheit bedeutet, dass wir eine vertrauensvolle Beziehung zu den Stakeholdern aufbauen. Die Menschen verstehen den Bedarf an Offshore-Energie und sie sehen die potenziellen Vorteile einer großen Investition, wie der unseren“, erklärt Lean.

In dieser Woche (06. März) versendet das Team von Norfolk Vanguard 35.000 Newsletter an die lokale Bevölkerung von Norfolk. Später im März informiert Vattenfall dann in neun regionalen Veranstaltungen zur öffentlichen Beteiligung über die neusten Gedanken zum Projekt.

Weitere Informationen zum Norfolk Vanguard-Projekt.

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